Sonnenbrille am Strand: Nicht nur stylisch, sondern wichtiger Augenschutz
Eine Sonnenbrille gehört an sonnigen Tagen am Meer einfach dazu. Und nicht nur am Meer. Sie schützt die Augen vor UV Strahlung und hilft dabei, wenn die Sonne sehr hell ist oder vom Wasser und Sand zurückgeworfen wird. Gerade am Strand ist sie deshalb mehr als ein schönes Accessoire.
UV Schutz ist das Wichtigste
Beim Kauf einer Sonnenbrille sollte der UV Schutz an erster Stelle stehen. Die Gläser müssen die Augen zuverlässig vor UVA und UVB Strahlung schützen.
Eine dunkle Tönung bedeutet allerdings nicht automatisch einen guten UV Schutz. Deshalb lohnt sich ein Blick auf die Kennzeichnung UV400. Sie bedeutet, dass die Brille UV Strahlung bis zu einer Wellenlänge von 400 Nanometern herausfiltert.
Wie dunkel die Gläser sind, ist eine andere Frage. Die Tönung bestimmt vor allem, wie hell die Umgebung durch die Brille erscheint.
Am Strand kann die Sonne ganz schön blenden
Am Meer ist das Licht manchmal besonders stark. Die Sonne spiegelt sich auf der Wasseroberfläche und auch heller Sand kann Licht zurückwerfen. Da kann es schon einmal unangenehm werden, wenn man direkt aufs Wasser schaut.
Eine Sonnenbrille nimmt etwas von dieser Helligkeit heraus. Das ist beim Spaziergang am Strand genauso angenehm wie beim Sitzen im Strandkorb.
Auch polarisierende Gläser können dabei hilfreich sein. Sie verringern bestimmte Reflexionen und können den Blick auf das Wasser angenehmer machen.
Die Brille muss gut sitzen
Was nützt die schönste Sonnenbrille, wenn sie ständig von der Nase rutscht oder hinter den Ohren drückt?
Gerade wenn du länger draußen bist, merkst du schnell, ob eine Brille bequem sitzt. Sie sollte beim Bücken nicht verrutschen und auch nicht drücken.
Auch die Größe spielt eine Rolle. Sehr kleine Gläser lassen seitlich mehr Licht an die Augen. Ein etwas größerer Rahmen kann deshalb am Strand angenehmer und sinnvoller sein.
Am besten setzt du die Brille vor dem Kauf einfach einmal auf und trägst sie ein paar Minuten. Dann merkst du ziemlich schnell, ob sie passt.
Welche Gläser sind am Strand sinnvoll?
Graue Gläser verändern die Farben der Umgebung nur wenig. Braun oder Grün können dagegen Kontraste etwas anders erscheinen lassen.
Eine besonders dunkle Sonnenbrille ist nicht automatisch besser. Sie sollte vor allem dafür sorgen, dass deine Augen bei starkem Sonnenlicht nicht so angestrengt werden.
Wenn du die Brille auch beim Autofahren tragen möchtest, solltest du außerdem darauf achten, dass sie dafür geeignet ist.
Sonnenbrille und Strandkorb
Im Strandkorb kann eine Sonnenbrille besonders angenehm sein. Du sitzt zwar unter dem Verdeck, aber die Sonne kommt je nach Tageszeit von der Seite oder steht so hell über dem Wasser, dass du trotzdem die Augen zusammenkneifen musst. Das stört nicht nur beim Blick in die Ferne sondern auch beim Lesen.
Zusammen mit einem Sonnenhut ergibt sich ein sinnvoller Sonnenschutz. Der Hut schützt Kopf und Gesicht, während die Sonnenbrille die Augen schützt.
Auch der Standort des Strandkorbs macht einen Unterschied. Wer ihn zu Hause auf der Terrasse oder im Garten aufstellt, sollte deshalb überlegen, wie die Sonne im Laufe des Tages auf den Platz fällt. Beim Strandkorb richtig platzieren geht es nicht nur um die schönste Aussicht, sondern auch darum, wann du dort sitzen möchtest.
Für längere Aufenthalte lohnt sich außerdem ein guter Sonnenschutz im Strandkorb.
Eine gute Sonnenbrille muss nicht teuer sein
Eine teure Sonnenbrille ist nicht automatisch besser. Entscheidend sind der UV Schutz, gute Gläser und ein Rahmen, der ordentlich sitzt.
Das gilt auch für Kinder. Eine Kinderbrille sollte einen zuverlässigen UV Schutz haben, gut sitzen und einiges aushalten. Denn wenn sie ständig rutscht oder drückt, wird sie vermutlich nicht lange getragen.
Was Sand und Salzwasser mit der Sonnenbrille machen
Am Strand bleibt auch die Sonnenbrille nicht sauber. Sand, Salzwasser und Sonnencreme können sich auf den Gläsern sammeln.
Wenn Sand darauf liegt, solltest du nicht einfach mit einem Tuch darüberwischen. Die kleinen Körner können Kratzer verursachen. Besser ist es, die Brille zunächst mit sauberem Wasser abzuspülen und anschließend mit einem geeigneten Brillenputztuch zu reinigen.
In der Strandtasche sollte sie außerdem nicht lose herumliegen. Ein Etui schützt die Gläser vor Kratzern.
In einer gut gepackten Strandtasche: Alles für einen Tag am Meer findet sich dafür problemlos ein Platz.
Schön darf sie natürlich trotzdem sein
Sonnenbrillen sind längst nicht mehr nur ein Schutz für die Augen. Es gibt sie in unzähligen Formen und Farben, und natürlich darf eine Brille auch zum eigenen Stil passen.
Trotzdem würde ich beim Kauf zuerst auf den UV Schutz und den Sitz achten. Wenn sie dann auch noch gut aussieht, umso besser.
Denn eine Sonnenbrille darf praktisch sein und trotzdem schön aussehen.
Fazit
Eine Sonnenbrille gehört an sonnigen Tagen einfach dazu. Am Strand ist sie besonders praktisch, weil Wasser und heller Sand das Sonnenlicht zusätzlich reflektieren können.
Wichtig sind ein zuverlässiger UV400 Schutz, gute Gläser und ein bequemer Sitz. Ob die Brille dabei klassisch, sportlich oder auffällig aussieht, ist Geschmackssache.
Im Strandkorb wird sie zusammen mit Hut und passendem Sonnenschutz zu einem kleinen, aber durchaus wichtigen Teil der Auszeit am Meer.
