Sonnenschutz im Strandkorb: So schützt du dich richtig
Sonnenschutz im Strandkorb ist auch dann wichtig, wenn du gemütlich im Schatten sitzt. Das Dach und die Seiten des Strandkorbs halten die direkte Sonne zu einem großen Teil ab, vollständigen Schutz vor UV Strahlung bieten sie jedoch nicht. Seitlich einfallende Sonne und reflektierte Strahlung von Sand und Wasser können die Haut weiterhin erreichen.
Gerade weil es im Strandkorb so angenehm ist, bleibt man dort gerne länger sitzen als ursprünglich geplant. Ein Buch, ein Getränk und der Blick aufs Meer, und schon ist eine Stunde vergangen. Deshalb gehören Schatten, Sonnenschutz für unbedeckte Haut und passende Kleidung auch im Strandkorb zusammen.
Der Strandkorb als Schattenplatz
Der große Vorteil des Strandkorbs ist sein geschützter Sitzplatz. Das Dach spendet Schatten und die Seiten schirmen zusätzlich ab. Gleichzeitig hält der Strandkorb Wind ab, sodass du auch bei einer frischen Brise gemütlich sitzen kannst.
Doch die Sonne bleibt nicht den ganzen Tag an derselben Stelle. Während sie wandert, kann sie irgendwann von der Seite in den Strandkorb scheinen. Auch reflektiertes Licht von hellem Sand oder Wasser erreicht den geschützten Platz.
Deshalb lohnt sich zwischendurch ein kurzer Blick darauf, wo die Sonne gerade steht. Ein Strandkorb kann die direkte Sonneneinstrahlung deutlich reduzieren, er macht aus dem Sitzplatz aber keinen vollständig abgeschirmten Bereich.
Sonnencreme gehört auch in den Strandkorb
Unbedeckte Haut sollte auch im Strandkorb geschützt werden. Besonders leicht vergessen werden Ohren, Nacken, Schultern, Arme und Hände.
Welcher Lichtschutzfaktor geeignet ist, hängt unter anderem vom eigenen Hauttyp, der UV Belastung und der geplanten Aufenthaltsdauer ab. Für längere Aufenthalte in der Sonne ist ein hoher Lichtschutzfaktor eine sinnvolle Wahl.
Wichtig ist außerdem, ausreichend Sonnenschutzmittel aufzutragen. Nach dem Baden, Schwitzen oder Abtrocknen muss der Schutz erneuert werden.
Dabei solltest du nicht darauf warten, dass sich die Haut warm anfühlt. UV Strahlung lässt sich nicht zuverlässig am eigenen Wärmegefühl erkennen. Auch ein Sonnenbrand kann sich erst später entwickeln.
Wer den ganzen Strandtag plant, sollte deshalb bereits vor dem Aufenthalt im Strandkorb an den Sonnenschutz am Strand denken.
Kinder brauchen besonderen Schutz
Kinder verbringen einen Strandtag selten so ruhig wie Erwachsene. Sie laufen zum Wasser, bauen Sandburgen, spielen und wechseln ständig zwischen Strand und Strandkorb.
Der Schatten des Strandkorbs kann dabei ein guter Rückzugsort sein. Trotzdem sollte die empfindliche Haut zusätzlich geschützt werden. Sonnengerechte Kleidung, eine Kopfbedeckung und Sonnenschutzmittel für unbedeckte Haut gehören zusammen.
Bei Babys gilt besondere Vorsicht. Sie sollten nicht der direkten Sonne ausgesetzt werden. Ein Strandkorb allein bietet dafür keinen ausreichenden Schutz.
Auch bei größeren Kindern lohnt sich eine regelmäßige Pause im Schatten. Gerade beim Spielen merken sie selbst nicht unbedingt, wie lange sie bereits in der Sonne sind.
Ein Sonnenhut mit ausreichender Krempe kann dabei Gesicht, Ohren und Nacken zusätzlich abschirmen und ist nicht nur für Kinder eine praktische Begleitung am Strand.
Helle Haut reagiert besonders empfindlich
Menschen mit heller Haut haben häufig weniger Eigenschutz gegenüber UV Strahlung und können schneller einen Sonnenbrand bekommen. Ein schattiger Strandkorb ist deshalb besonders angenehm, ersetzt aber auch bei heller Haut keine weiteren Schutzmaßnahmen.
Eine luftige Kleidungsschicht kann dabei mehr bewirken, als man zunächst denkt. Schultern und Nacken lassen sich damit schützen, ohne dass es unter der Kleidung unangenehm warm werden muss.
Auch wer empfindliche Haut hat, sollte die direkte Sonne möglichst reduzieren und längere Aufenthalte entsprechend planen.
Gebräunte Haut ist nicht automatisch geschützt
Eine schöne Urlaubsbräune verleitet leicht dazu, den Sonnenschutz etwas lockerer zu sehen. Das ist jedoch keine gute Idee. Gebräunte Haut ist weiterhin UV Strahlung ausgesetzt und kann dadurch geschädigt werden.
Gerade im Strandkorb kann die Aufenthaltsdauer zum Problem werden. Man sitzt gemütlich und merkt kaum, wie lange man schon draußen ist. Dazu verändert sich durch den Sonnenstand der Schatten.
Wer morgens im vollständigen Schatten sitzt, kann am Nachmittag plötzlich deutlich mehr Sonne abbekommen, ohne den Platz gewechselt zu haben.
Sonnenhut und Sonnenbrille ergänzen den Schutz
Ein Sonnenhut kann Gesicht, Ohren und Nacken zusätzlich vor direkter Sonne schützen. Besonders praktisch ist er, wenn die Sonne seitlich in den Strandkorb fällt oder du zwischendurch am Strand unterwegs bist.
Auch die Augen sollten nicht vergessen werden. Wasser und heller Sand können stark blenden. Eine Sonnenbrille mit ausreichendem UV Schutz sorgt deshalb nicht nur für angenehmere Sicht, sondern gehört ebenfalls zu einem durchdachten Sonnenschutz.
Der richtige Sitz ist dabei wichtig. Eine Sonnenbrille sollte bequem sein und auch bei Wind sicher auf der Nase bleiben.
Kleidung kann im Strandkorb besonders praktisch sein
Ein leichtes Hemd, ein Shirt mit bedeckten Schultern oder eine luftige Hose sind einfache Möglichkeiten, die Haut zu schützen. Gerade wenn du mehrere Stunden im Strandkorb verbringen möchtest, kann Kleidung eine angenehme Ergänzung zu Sonnenschutzmittel sein.
Für Kinder bietet sich je nach Situation spezielle UV Schutzkleidung an. Sie ist besonders praktisch, wenn zwischen Wasser, Strand und Strandkorb gewechselt wird.
Dabei sollte Kleidung natürlich auch zum Wetter passen. Bei großer Hitze geht es nicht nur um UV Schutz, sondern ebenso darum, eine Überhitzung zu vermeiden.
Wenn die Sonne zu stark wird
Auch der gemütlichste Strandkorb ist kein Grund, bei sehr hoher UV Belastung stundenlang draußen zu bleiben.
Besonders rund um die Mittagszeit kann die UV Strahlung intensiv sein. Dann kann es sinnvoll sein, den Aufenthalt im Freien zu unterbrechen und einen wirklich geschützten Ort aufzusuchen.
Bei großer Hitze solltest du außerdem ausreichend trinken und auf Anzeichen von Überhitzung achten. Das gilt besonders für Kinder und Menschen, die empfindlich auf hohe Temperaturen reagieren.
Der Strandkorb darf dann ruhig einmal leer bleiben.
Der Strandkorb bleibt ein wunderbarer Rückzugsort
Für mich gehört der Strandkorb trotzdem zu den angenehmsten Möglichkeiten, einen sonnigen Tag am Meer zu verbringen. Man kann sich zurückziehen, lesen, aufs Wasser schauen oder einfach eine Weile nichts tun.
Gerade dieser Wechsel macht für mich einen schönen Strandtag aus. Ein Spaziergang am Wasser, ein Bad im Meer und anschließend ein schattiger Platz im Strandkorb fühlen sich ganz anders an, als den ganzen Tag in der prallen Sonne zu verbringen.
Der Strandkorb ist dabei nicht nur ein Platz für den Urlaub. Auch im eigenen Garten kann er zum persönlichen Rückzugsort werden. Ein Strandkorb im Garten kann dort einen festen Platz schaffen, an dem du lesen, Kaffee trinken oder einfach den Blick ins Grüne genießen kannst.
Sonnenschutz und Strandkorb passen zusammen
Der Strandkorb ist ein wunderbarer Platz für einen entspannten Tag am Meer. Sein Schatten reduziert die direkte Sonneneinstrahlung und schützt gleichzeitig vor Wind. Vollständigen UV Schutz bietet er jedoch nicht.
Deshalb sollten Schatten, Sonnenschutzmittel, Kleidung, Sonnenhut und Sonnenbrille zusammenspielen. So kannst du lange im Strandkorb sitzen, ohne den Sonnenschutz aus den Augen zu verlieren.
Und genau darum geht es letztlich: Der Strandkorb soll ein Ort zum Entspannen sein. Nicht ein Ort, an dem du dir Gedanken darüber machen musst, ob du gerade zu viel Sonne abbekommst.
Häufige Fragen zum Sonnenschutz im Strandkorb
Schützt ein Strandkorb vollständig vor UV Strahlung?
Nein. Das Dach und die Seiten reduzieren die direkte Sonneneinstrahlung, bieten aber keinen vollständigen UV Schutz.
Brauche ich im Strandkorb Sonnencreme?
Ja, für unbedeckte Haut ist Sonnenschutz auch im Strandkorb sinnvoll.
Kann ich im Strandkorb einen Sonnenbrand bekommen?
Ja. Seitlich einfallende und reflektierte UV Strahlung kann die Haut erreichen. Deshalb sollte auch im Strandkorb auf ausreichenden Sonnenschutz geachtet werden.
Ist ein Strandkorb für Kinder ein guter Schattenplatz?
Ja, er kann einen angenehmen Rückzugsort bieten. Bei Kindern sollten jedoch zusätzlich Kleidung, Kopfbedeckung und Sonnenschutz für unbedeckte Haut eingesetzt werden.
Brauche ich im Strandkorb einen Sonnenhut?
Ein Sonnenhut kann Gesicht, Ohren und Nacken zusätzlich schützen, besonders wenn die Sonne seitlich einfällt oder du den Strandkorb zwischendurch verlässt.
Warum sollte ich auf den Sonnenstand achten?
Der Schatten wandert im Laufe des Tages. Ein Strandkorb, der am Vormittag vollständig im Schatten steht, kann später teilweise oder sogar weitgehend in der Sonne liegen.
